Papst Franziskus ruft zum Nachdenken über Zeit nach der Pandemie auf !


Bei der Morgenmesse am Ostermontag im Gästehaus Santa Marta ist Papst Franziskus auf die Entscheidungen eingegangen, die man treffen muss, sobald die Coronavirus-Krise überwunden sein wird. Er rief zu Gebeten für Regierende, Wissenschafter und Politiker auf, die beginnen, über die Zeit nach der Pandemie nachzudenken.

Es sei wichtig, dass Regierende „den richtigen Weg finden, und zwar immer zugunsten der Menschen und des Volkes“, sagte der Heilige Vater. Der Papst fügte hinzu, dass es noch vor dem Ende der Pandemie zu hoffen sei, dass alle Regierenden auf das Leben und die Auferstehung des Volkes setzen würden, statt auf die Rückkehr zum Gott des Geldes. Ansonsten würde wieder der Menschenhandel, Waffenfabriken und die Kinder ohne Bildung den Alltag prägen und das sei die Nostalgie des Grabes. „Wir müssen uns aber für das Wohl des Volkes und die Verkündung der Frohen Botschaft entscheiden und dürfen nicht in das leere Grab des Gottesgeldes fallen“, schloss der Papst seine Predigt.

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Austrian Federal President Alexander Van der Bellen Appeal to the population in view of the Corona crisis


Der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat sich am Freitag angesichts der Corona-Krise an die Bevölkerung gewandet. Die Rede im Wortlaut:

„Meine Damen und Herren!

Sie alle wissen und sehen es stündlich in den Nachrichten, die Corona Krise hat unser Land erreicht. Sie ist eine ernsthafte Herausforderung für uns, für unsere Familien, für unsere Gesellschaft, für unsere Wirtschaft, für unseren Zusammenhalt. Und ja, das verunsichert.

Manche von Ihnen fragen sich in diesen Tagen verständlicherweise: Können wir das überhaupt schaffen? Manche von Ihnen fragen sich ebenso verständlich: Ist es wirklich so schlimm? Betrifft mich das überhaupt?

Nun, meine Damen und Herren, ich stehe heute hier, um Ihnen zu sagen: Ja, wir befinden uns in einer ernsten Situation. Die Corona Krise betrifft uns alle. Und sie schneidet tief in unseren Alltag ein. Und wir alle können etwas tun. Ganz konkret. Indem wir ernst nehmen, was die Bundesregierung und die Expertinnen und Experten empfehlen. Indem wir auf uns achten. Und auf andere.

Im Augenblick geht es darum, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen, damit unser Gesundheitssystem weiter funktionieren kann. Denn wenn die Krankenhäuser überlastet sind, weil zu viele gleichzeitig erkranken, geraten unsere Verletzlichsten in Gefahr. Aus Respekt für unsere ältere Generation, gesundheitlich Geschwächte, Kranke und deren Wohlergehen bitte ich Sie eindringlich: Reduzieren Sie Ihre sozialen Kontakte auf das Notwendigste. Nur so können wir die Verbreitung der Viren verlangsamen. Ihre heutige Rücksichtnahme kann morgen das Leben Ihrer Liebsten retten!

Hände waschen

Bitte achten Sie darauf, dass Sie ihre Hände waschen. Und versuchen Sie, Ihr Gesicht nicht zu berühren. Lassen Sie doch vorübergehend das Hände schütteln. Ich mach das jetzt schon länger nicht mehr! Winken Sie einander als Begrüßung zu oder lassen Sie sich was anderes einfallen. Ich mach das zum Beispiel so. Ja, es darf sogar ein bisschen Spaß machen.

Meine Damen und Herren. Wir alle haben jetzt auch praktische Sorgen. Wer schaut auf mein Kind, wenn kein Unterricht mehr stattfindet? Was kann ich tun, damit es den Eltern bzw. Oma und Opa gut geht? Wie geht es mit meinem Geschäft, meinem Arbeitsplatz weiter? Wie komme ich über die Runden? Wir Menschen haben die Eigenschaft und die Gabe, uns schnell auch an plötzliche Veränderungen anzupassen. Diese Eigenschaft wird uns auch jetzt helfen und hoffentlich auf dem kürzest möglichen Weg wieder aus dieser Krise herausführen. Aber es wird für uns alle eine große Herausforderung sein. Für uns alle.

Meine Damen und Herren, ausdrücklich möchte ich allen danken, die in den letzten Wochen schon zielstrebig an der Überwindung dieser Lage gearbeitet haben. Ich danke den Regierenden, allen voran Bundeskanzler Sebastian Kurz, Gesundheitsminister Rudolf Anschober und Innenminister Karl Nehammer, die ruhig, umsichtig und angemessen agieren. Ich danke den Politikerinnen und Politikern aller Parteien, insbesondere auch der Opposition, die jetzt zusammenhalten.

Ein herzliches Danke an alle Menschen in den medizinischen und pflegenden Berufen. Sie müssen jetzt Großes leisten. Ein Danke an alle Lehrerinnen und Lehrer und Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen, die unschätzbare Arbeit leisten. Danke an alle Einsatzkräfte, insbesondere den Polizistinnen und Polizisten, die jetzt Urlaubssperre haben. Danke an die Wirtschaft und die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Danke an die großen Betriebe und die Klein- und Mittelbetriebe, an alle Beschäftigten, alle Mitarbeiterinnen und deren Angehörigen. Danke, dass Sie alle die für Sie schwierigen Maßnahmen mittragen.

Danke an alle ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Zivilgesellschaft. Danke auch an alle Kinder und Jugendlichen für ihre Geduld und Mithilfe. Danke an die Kulturschaffenden für Ihr Verständnis, dass Vorstellungen abgesagt werden müssen. Und danke auch an alle Journalistinnen und Journalisten. Sie sorgen dafür, dass wir alle sachlich und seriös auf dem Laufenden gehalten werden.

Danke an alle, die jetzt in Heimquarantäne sind, an alle, die jetzt ihre familiären Kontakte reduzieren. Und Danke an die Menschen im Paznauntal und in St. Anton. Danke für Ihre Geduld und Ihr Verständnis. Sie tun das Richtige. Danke an Sie, meine Damen und Herren, die in Österreich leben, Danke dafür, dass Sie mithelfen.

Meine Damen und Herren. Wir müssen jetzt gemeinsam durch diese Situation durch. Und je mehr wir jetzt zusammenhelfen, je besser wir jetzt zusammenarbeiten, desto schneller werden wir diese Situation gemeinsam meistern. Ich bin zuversichtlich, dass wir auch das schaffen, wie wir schon vieles in unserem Land gemeinsam geschafft haben. Also, schauen Sie bitte auf sich. Und gemeinsam schauen wir auf unser Österreich. Danke.“

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How to protect yourself and other People from Corona Virus


How to protect yourself and other People from Corona Virus

unicef.org

What is Coronavirus? 

This is a new virus that causes respiratory illness in people and animals and can spread from person-to-person through sneezing and cough droplets. This virus has signs and symptoms similar to the common cold but is dangerous and if not reported early and managed by Health Workers it can cause severe illnesses in human beings and it can kill.

How does Coronavirus spread?

Initially, the virus was believed to be spread to human beings through contact from infected animals. Currently, transmission is human-to-human, it occurs when an infected person’s sneeze or cough droplets come into contact with others.

Who is at risk?

Everyone is at risk. However, severe symptoms and death appear more frequently among older people. People with other health conditions such as lung or heart diseases, renal failure or weak immune systems are at a higher risk of infection.

Currently, there is a huge outbreak in China which is spreading fast world-wide. Travelers to and from China are potentially the most-at-risk. The coronavirus mainly affects the young, older people and persons with low immunity.

What are the symptoms of coronavirus?

The full clinical presentation of the disease is still under investigation. However, most patients who have been seen so far present with:
•    Fever
•    Cough
•    Sore throat
•    Shortness of breath

If not reported and managed early, it can lead to death.

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Kaiserin Taytu Betul in der Schlacht von Adwa und der Sieg Äthiopiens über Italien, damit verbunden die Rolle der Frau und das Frauenbild


Äthiopien feierte am 2. März 2020 den 124. Jahrestag des Sieges von Adwa. Die Schlacht von Adwa wurde von der äthiopischen Armee unter Kaiser (Negus Negest) Menelik II mit Hilfe seiner Frau Kaiserin Tayitu gegen die Invasionstruppen des Königreichs Italien unter General Baratieri am 1. März 1896 bei der Stadt Adua im Norden Äthiopiens geschlagen. Sie war die wichtigste Schlacht des Italienisch-Äthiopischen Kriegs und sicherte die äthiopische Souveränität. Es gibt ein äthiopisches Sprichwort das lautet: „Wenn eine Frau einen Mann zu einer Aufgabe schickt, siegt der Mann ohne Zweifel“. Wenn eine Frau neben einem Mann zum Krieg geht, dann wird kein Mann zurücklaufen. Daher darf man nicht die Rolle der Frauen unterschätzen, sonder hoch respektieren.
Taytu Betul war eine beeindruckende Königin und Kaiserin von Äthiopien (1889–1913).
Sie war die Frau von Kaiser Menelek II. nd war auch die Inspiration für den äthiopischen Sieg 1896 gegen den Kolonialismus in der Schlacht von Adwa. Sie gründete Addis Abeba, Äthiopiens Hauptstadt.

Taytu Betul wurde 1851 als drittes von vier Kindern in einer aristokratischen äthiopischen Familie geboren, die mit der salomonischen Dynastie verwandt war. Ihr Vater, Ras Betul Haile Maryam, stammte aus der regierenden Familie der Provinz Semien und behauptete, von Kaiser Susenyos I. abstammen zu können. Taytus Mutter Yewubdar stammte aus einer kleinen Adelsfamilie in Gondar. Kaiserin Taytu hatte den Ruf, sehr stolz auf ihre Abstammung in Yejju, Semien und Begemder zu sein.
Kaiserin Taytu hatte eine umfassende Ausbildung und sprach fließend Ge’ez, die klassische äthiopische Sprache. Sie war seit 1883 mit Kaiser Menelik II. in einem vollen Abendmahlsgottesdienst verheiratet und somit völlig kanonisch und unlösbar mit Menelik verbunden. Menelik II. war von seinen früheren Frauen immer wieder geschieden. Ihre Ehe schuf starke politische Bündnisse.
Kaiserin Taytu hat als Frau von Menelik sowohl vor als auch nach ihrer Krönung zum Kaiser und zur Kaiserin im Jahr 1889 eine beträchtliche politische Macht ausgeübt.
Menelik, der unangenehme Entscheidungen oft mit der Antwort „Ja, morgen“ („Ishi, nega”) hinausschob, fand es nützlich, dass seine Frau in der Lage war, zu Menschen und Themen, die er einfach nicht persönlich beleidigen oder ablehnen wollte,„ Absolut nicht “(„ Imbi “) zu sagen.
Infolgedessen war Kaiserin Taytu zunehmend unbeliebt, während Menelik am Hof und darüber hinaus von allen sehr geliebt blieb. Königlichen Historikern zufolge hat der Kaiser sie immer konsultiert, bevor er wichtige Entscheidungen getroffen hat. Daher war Kaiserin Taytu eine Schlüsselfigur im Konflikt um den Vertrag von Wuchale mit Italien, den sie zerriss. In der italienischen Version des Vertrags machte Italien Äthiopien zu einem italienischen Protektorat, während die amharische Version dies nicht tat. Die amharische Version erkannte die Souveränität Äthiopiens und seine Beziehung zu Italien nur als diplomatische Partnerschaft an.
In dem Moment, in dem Diskrepanzen entdeckt wurden, war Kaiserin Taytu die erste, die den zögernden Kaiser und andere Männer aufrüttelte, um für Freiheit, Würde und gegen die italienische Aggression einzutreten. Als Italien von seiner eritreischen Kolonie aus in das Imperium einfiel, marschierte sie mit dem Kaiser und der kaiserlichen Armee nach Norden und befehligte eine Kanonenkraft in der historischen Schlacht von Adwa, die im März 1896 zu einer demütigenden Niederlage Italiens führte. Sie kämpfte tapfer in der Frontlinie, motiviert jeden Mann, der sich zurückziehen wollte. Sie mobilisierte auch Frauen, sowohl als Kämpferinnen als auch als Krankenschwestern verwundeter Soldaten. Ihre Taten in einem kritischen Moment der äthiopischen Geschichte retteten Äthiopien nicht nur vor der europäischen Kolonialisierung, sondern ebneten auch den Weg für die Entkolonialisierung Afrikas.
Europäische Zeitungen ihrer Zeit lobten Kaiserin Taytu und verglichen sie mit Jeanne d’Arc, Kleopatra und anderen berühmten Frauen der Geschichte. Als sich die Gesundheit von Kaiser Menelik um 1906 verschlechterte, begann Kaiserin Taytu, Entscheidungen in seinem Namen zu treffen, und verärgerte ihre Rivalen um die Macht, indem sie Favoriten und Verwandte für die meisten Macht- und Einflusspositionen ernannte.
Der Adel von Shoa und Tigray und die Wollo-Verwandten des Thronfolgers Lij Iyasu waren weitestgehend verärgert über ihren angeblichen Nepotismus und verschworen sich, sie aus der staatlichen Verantwortung zu entfernen. 1910 wurde sie von der Macht gezwungen und Ras Tessema Nadew übernahm die Regentschaft. Kaiserin Taytu wurde angewiesen, sich auf die Fürsorge ihres angeschlagenen Mannes zu beschränken, und verschwand aus der politischen Szene.
Kaiser Menelik starb 1913 und wurde von seinem Enkel, dem Sohn einer Tochter eines früheren Verbindungsmannes, Lij Iyasu, abgelöst. Kaiserin Taytu wurde in den alten Palast von Entoto verbannt, neben der Marienkirche, die sie vor Jahren gegründet hatte und in der ihr Ehemann zum Kaiser gekrönt worden war.
Einige glauben, dass Kaiserin Taytu eine Rolle in der Verschwörung gespielt haben könnte, die schließlich Kaiser Iyasu V. 1916 vom Thron entfernte und ihn durch Kaiserin Zauditu ersetzte. Kaiserin Zauditu, Meneliks II. Tochter aus einer weiteren früheren Ehe, war Kaiserin Taytu immer nahe gewesen und hatte Kaiserin Taytu eingeladen, bei ihr zu leben. Obwohl Kaiserin Taytu ablehnte, nahm sie die Beratung der Herrscher wieder auf. Kaiserin Taytu lebte die nächsten Jahre im alten Palast neben der Entoto Maryam Kirche mit Blick auf Addis Abeba.
Sie bat im November 1917 um Erlaubnis, nach Gondar zu gehen, um ihre Tage zu beenden, das wurde aber abgelehnt; drei Monate später war sie tot. Sie starb am 11. Februar 1918 und wurde neben ihrem Ehemann im Kloster Taeka Negest Ba’eta Le Mariam in Addis Abeba beigesetzt. Abugidawien (DAT)

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Die vergessenen Opfer des Massakers 1937, der italienische Faschist Graziani in Addis Ababa!


In Äthiopien erinnert man sich an das Attentat auf den italienischen Faschisten und Befehlshaber Rodolfo Graziani in Addis Abeba das sich zum 83. Mal in dieser Woche jährt, insbesondere an den 12 Yekatit 1929 im äthiopischen Kalender (19-21. Februar 1937 gregorianischer Kalender) in Addis Abeba sowie an die Repressalien und Massaker in Addis Abeba, das schätzungsweise mehr als 30.000 Bürger in drei Tagen getötet hat.

Der bekannte Äthiopienkenner, Autor und Historiker Ian Campbell schrieb über das Massaker von Addis Abeba von 1937 und präsentierte eine erschütternde und detaillierte Darstellung des Ausmaßes des Massakers, bei dem schätzungsweise 18 bis 20% der Bevölkerung von Addis Abeba starben, von denen die meisten Frauen und Kinder waren. Während Graziani nach dem Granatenangriff im Ras Desta Hospital im Koma lag, wurde eine Tötungstruppe organisiert, die sich aus Mitgliedern der italienischen Armee, der schwarzen Hemden und Zivilisten zusammensetzte. Die Streitkräfte wurden in der Stadt aufgelöst, da die Italiener befürchteten, die auf Graziani geworfenen Granaten seien ein Vorläufer des groß angelegten äthiopischen Aufstands.

Die Morde in Addis dauerten drei Tage, schrieb Campbell, bis Mussolini selbst den Befehl gab, aufzuhören. Graziani kam aus dem Koma und erholte sich monatelang im Krankenhaus. Repressalien gab es dann außerhalb der Stadtgrenzen, es wurde getötet, mobile Galgen wurden errichtet und über das Land transportiert, wobei die Italiener auf lokale Aristokratie und Gemeindevorsteher abzielten.

Graziani plante die ganze Bevölkerung auszulöschen. Auch das Debre Libanos-Kloster wegen seiner symbolischen Verbindung zur orthodoxen Kirche und zum äthiopischen Kulturerbe, er tötete 3.000 Mönche, Priester und Anwohner.

Ian Campbell hat zwanzig Jahre lang dokumentarische Beweise für das Ausmaß der Repressalien in den Monaten nach Februar 1937 gesammelt. Während das Massaker in Addis am Yekatit 12-Platz im Siddist Kilo in Erinnerung gerufen wurde, ist das Ausmaß der Zerstörung in den letzten Jahrzehnten weitgehend verborgen. Campbell hat filmische und fotografische Beweise für die Verbrennungen und Morde gesammelt, von denen die meisten von Black Shirts selbst als Andenken an ihre Zeit in Äthiopien genommen wurden. Die Fotos wurden ursprünglich von Sylvia Pankhurst für ihre antifaschistische Zeitung New Times und Ethiopia News gesammelt, zusätzlich zu anderen ausländischen Diplomaten und Äthiopiern, die Ende der 1930er Jahre in Addis lebten. Campbell hat auch kritische Dokumente in den Nationalarchiven in Rom entdeckt, aus denen hervorgeht, dass das Massaker absichtlich von hochrangigen italienischen Führungskräften geplant und orchestriert wurde und nicht, wie oft behauptet, eine zufällige Handlung einer Gruppe kriegerischer schwarzer Hemden.

Campbells sorgfältige Sammlung von Beweisen zeigt, inwieweit das Gesamtbild dieses Massakers weitgehend aus der Geschichte gestrichen wurde und wie seine Löschung zum Mythos der „gütigen“ Besetzung Äthiopiens durch Italien beigetragen hat. Warum wurde eine so grausame Reihe von Ereignissen rechtzeitig vergessen? Nicht nur von der internationalen Gemeinschaft, sondern zu einem großen Teil von Äthiopiern selbst? Campbell argumentierte, dass das Vergessen ein absichtliches politisches Instrument sei, sowohl durch die Absicht eines prominenten britischen Politikers, Italiens Bündnis am Ende des Zweiten Weltkriegs zu sichern, als auch durch Haile Selassie selbst. Die schnelle Vergebung des Kaisers für die italienischen Besatzer ist angesichts der weit verbreiteten Zerstörung, Gewalt und Unterdrückung, die sie in Äthiopien verübt haben, bemerkenswert, aber symptomatisch für Haile Selassies Wunsch, sein zurückerobertes Reich nur weiter zu industrialisieren. Territoriale Streitigkeiten mit den Briten, sowohl mit Eritrea als auch mit der somalischen Ogaden-Region, ließen dem Kaiser auch keine andere Wahl, als vor dem ausländischen Druck zu kapitulieren, keine Gerechtigkeit gegen die faschistischen Besatzer zu verfolgen.

Abgesehen von dem politischen Jonglieren nach dem Krieg ist die Tatsache, dass für die italienischen Besatzer Äthiopiens keine Kriegsverbrecherprozesse durchgeführt wurden, bemerkenswert, insbesondere angesichts der neuen Beweise, die Ian Campbell entdeckt hat.
Außerdem war der 2. Abessinische Krieg eine Revanche von Adwa, der Schlacht vor 40 Jahren. Am 3. Oktober 1935 überfiel der italienische Diktator Mussolini Abessinien. Der Völkerbund verbot daraufhin den Handel mit Kamelen und Eseln, aber nicht mit Öl und Stahl.

Binnen acht Wochen eroberten Italiens Truppen ein gutes Drittel Äthiopiens. Die Kämpfe wurden äußerst brutal geführt. Beide Seiten warfen einander bestialische Kriegsverbrechen vor. Eine große Rolle spielte Propaganda.

Mit Senfgas zogen die Duce-Truppen durch Äthiopien. Fest steht, dass italienische Truppen in großem Umfang Senfgas gegen ihre Gegner einsetzten, eine damals bereits geächtete Waffe. Mit der Begründung, der Gegner verstecke sich dort, wurden auch Dörfer und Kleinstädte mit dem Gift beschossen. Es gab Massenerschießungen, Morde an Geiseln und andere Kriegsverbrechen, so etwa gezielte Angriffe auf Lazarette des Roten Kreuzes. /der Welt/

Angesichts der anhaltenden Enthüllungen über das Ausmaß organisierter Morde und Brutalität im gesamten kolonialen Afrika müssen wir uns weiterhin fragen, warum bestimmte Gewaltakte ungestraft begangen werden dürfen und wie Gräueltaten aus der Vergangenheit am effektivsten in Erinnerung gerufen werden können.

Diese Vergessenheit wiederholt sich in Äthiopien immer wieder. Ethnische Auseinandersetzungen mit Sprache, Ethnien und Religionen dem Motto der italienischen Faschisten vor 83 Jahren in Äthiopien, nach diesem Bild wird Addis Ababa wieder offen bedroht. Und es gibt immer weniger Überlebende, die über die Gräueltaten des Faschismus und seine Brutalität berichten können.

Abugidawien

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„MELKAM TIMKET“ – Der Tag vor Timket wird Ketera genannt


Der Tag vor Timket wird Ketera genannt. An diesem Tag werden die Tabots jeder Kirche in einem Festzug herausgetragen, zu einer Stelle in der Nähe eines Flusses oder Wassers gebracht, wo am nächsten Tag die Zeremonie stattfinden wird. Ein Tabot ist eine Nachbildung der Bundeslade und der Steinplatte mit den 10 Geboten, die Moses auf dem Berg Sinai erhalten hat und ihm wird große Bedeutung zugesprochen. Ein spezielles, mit dem Bild des jeweiligen Heiligen der Kirche versehenes Zelt, wird für jedes Tabot aufgebaut. Die Kirchenchöre beginnen ihren Gesang, begleitet von dem rituellen Tanzen der Priester, Trommeln, Glockengeläut und Trompeten.
Das äthiopische Timketfest (Taufe) ist eines der höchsten orthodoxen Feiertage und Volksfest Äthiopiens. Timket wird Mitte Januar gefeiert und ist das spektakulärste, größte und bunteste Festival der äthiopisch-orthodoxen Kirche. Gefeiert wird die Taufe Christi im Fluss Jordan, durch John den Baptisten. Die Feier dauert drei Tage und alle Zeremonien werden prunkvoll abgehalten.

Die Messe für die Gläubigen wird um zwei Uhr nachts abgehalten, während die Priester die ganze Nacht weiterbeten. Am nächsten Tag, gegen Morgengrauen, kommen Geistliche und Gläubige im Gebet zusammen um zum Wasser zu gehen und der Hauptzeremonie beizuwohnen. Nach dem Beten, taucht ein ranghoher Priester ein goldenes, zeremonielles Kreuz ins Wasser, heiligt es und löscht eine brennende Kerze im Wasser. Danach bespritz er die angesammelte Menschenmenge mit dem heiligen Wasser, in Erinnerung an die Taufe Christi.
Nach der Taufe starten alle Tabots, bis auf das Tabot der St. Michael‘s Kirche, ihren Weg zurück in die jeweilige Kirche. Die Kirchenältesten marschieren feierlich voran, begleitet von Gesang, Trommeln sowie Priestern und Gläubigen. Am dritten Tag wird das Fest des Erzengels Michael, des berühmtesten Heiligen Äthiopiens, gefeiert. Erst an diesem Morgen wird sein Tabot wieder in seine Kirche gebracht, wieder begleitet von Festlichkeit, Gesängen, Tänzen der Priester und Menschen in Festkleidung.
Zum Timketfest ist es Tradition, dass man sich möglichst neu einkleidet und diese neue Festtagskleidung dann nur an besonderen Feiertagen getragen wird. ” ለጥምቀት ያልሆነ ቀሚስ ይበጣጠስ “
Nun endet die Dreitagesfeier, eine einzigartige Zeremonie der äthiopisch-orthodoxen Kirche, bei der man das Gefühl hat, auf einem Volksfest zu sein. Die besten Orte dieses traditionelle, bunte und farbenprächtige Fest zu erleben sind Lalibela, Gondar oder Addis Ababa. Aber egal wo man es miterlebt, es wird ein einzigartiges und unvergessliches Ereignis sein.

Bei meinen Eltern  in Debre Markos  war das immer ein besonderer Tag, weil es meines Vaters Geburtstag ist. Er wäre heute 100 Jahre alt, wenn  er noch gelebt hätte. Desta Alemu

 

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Weihnachten in Äthiopien und Österreich


Als gebürtiger Äthiopier in Wien feiern wir Weihnachten zweimal. Einmal Österreichisch am 24. Dezember und das zweite Mal auch am 7. Jänner das Weihnachtsfest Äthiopiens. Es ist auch das „Epiphanias“ Fest, das wir in Europa als „Erscheinung des Herrn“ oder volkstümlich „Heilige Drei Könige“ oder „Dreikönigstag“ nennen.

Das Geburtsjahr Christi ist im äthiopischen Kalender rund acht Jahre und neun Monate später angesetzt gegenüber dem gregorianischen Kalender.  Äthiopien zählt zu den ältesten christlich geprägten Staaten der Welt. Das Äthiopische Weihnachtsfest wird heuer am 28. Dezember 2012 nach äthiopischem Kalender gefeiert, das heißt am 7. Jänner 2020 nach gregorianischem Kalender. Der offizielle Name des Äthiopischen Weihnachtsfestes ist Genna. Daher wünscht man auch „Melkam Genna“(መልካም ገና). Diesen Tag feiern die Äthiopier mit einem Gottesdienst in allen Kirchen und einem Genna Spiel (Hockey Spiel).

Ein ganz besonderer äthiopischer Brauch ist das Hockeyspiel Genna. Es wird traditionell um die Zeit von Jesus Geburt zu Weihnachten gespielt, weswegen es auch den Namen des Weihnachtsfestes trägt. Die Legende erzählt, dass die Hirten während des Genna Spiels von der Geburt Jesus erfahren hatten. Dadurch ist es ein Volksspiel geworden, das nur zu Genna gespielt wird. Bei diesem Spiel ist die Anzahl der Männer, die in den jeweiligen Mannschaften spielen nicht begrenzt. Es wird mit einem Holzschläger in Form eines Golfschlägers und einem kleinen Ball gespielt. Frauen versammeln sich und singen metaphorische Lieder, während sie Jungen beim Spielen zusehen.

Die Spieler werden in zwei Gruppen geteilt, z.B. alte gegen junge oder verheiratete gegen nichtverheiratete Männer. In der Regel darf keiner von den Spielern beleidigt sein, wenn etwas passiert. Es gibt keinen Schiedsrichter. Daher gibt es den Spruch „በገና ጨዋታ አይጣሉም ጌታ“ „Beim Gennaspiel darf man nicht streiten“. Weihnachten – Das Festessen

Das Festessen wird traditionell im Kreise der Großfamilie eingenommen und besteht aus „Injera“, einem Sauerteig-Fladenbrot und Doro Wot (Hendel-Sauce). Auf dem traditionellen äthiopischen Tisch, dem geflochtenen „Mesob“, liegt ein großes Tablett. Darauf werden die Fladen und Soßen serviert. Alle sitzen im Kreis um den Tisch und essen mit den Händen. Wer Geld hat, kauft sich ein Schaf und schlachtet es zuhause. Andere kaufen Hühnchen und Rindfleisch für das traditionelle Essen und es gibt dazu eine Art Honigwein, Met oder Hausbier (Tela).

Weihnachten in Österreich oder in Äthiopien sind Familienfeiertage. Weihnachten ist von je her ein traditionell geprägtes Fest, das auch das Fest der Liebe genannt wird. Die Zeit der Besinnlichkeit soll zum nachdenken anregen und uns an den Ursprung unseres Glaubens erinnern. Traditionell findet die Bescherung in Österreich am Heiligen Abend, dem 24. Dezember, statt. Die Weihnachtsgeschenke werden vom Christkind gebracht. In Äthiopien sind Geschenke nicht üblich, aber das unterscheidet sich je nach Familie.

Als ich noch jung war, habe ich immer zu „Genna“ einen Anzug und Schuhe als Geschenk bekommen. Der Anzug durfte aber nur einen Tag getragen werden und wurde dann für „Timket“ „ለጥምቀት ያልሆነ ቀሚስ ይበጣጠስ“ (Fest der Taufe Jesu) aufbewahrt.  Das Timket Fest findet am 19. oder 20. Januar statt. Über die Weihnachtszeit trifft man sich mit den Nachbarn und weil Schulferien sind, besucht man auch seine Verwandten. Ein Weihnachten ohne traditionelle Sitten und Weihnachtsbräuche ist kein „richtiges“ Weihnachtsfest. Bereits in unserer Kindheit werden uns durch die Erziehung unserer Eltern die traditionellen Dinge rund um das Weihnachtsfest vermittelt.

Äthiopische Weihnachten oder Genna haben eine große Bedeutung in der christlichen Gemeinschaft, denn es ist der Tag, an dem sie ihren Retter, Herrn Jesus Christus, empfangen haben. Die äthiopisch-orthodoxe Tewahedo-Kirche bezeichnet diesen Tag als eines der heiligsten Feste nach Ostern. Vor dem Fest gibt es 43 Tage Fasten und Gebet.

Am Vorabend von Genna, dem 6., wird eine Mitternachtsmesse in Kirchen im ganzen Land abgehalten. Die Menschen danken ihrem Retter Jesus Christus und freuen sich vor allem und feiern seine Geburt.

Die Atmosphäre in den Kirchen und das Gefühl von Menschen, die traditionelle Kerzen (aus Wachs) in der Hand halten, kombiniert mit den Klängen von Hymnen und äthiopisch-orthodoxem Mezmur, sind so harmonisch und herrlich. Eine dreistündige Predigt, die aus Gebet, Rezitieren und Singen besteht, endet, bevor das Fasten gebrochen wird. Die üppigste und spektakulärste Versammlung aller Weihnachtsfeiern in der Kirche von Lalibela ist bekannt.

Während die Menschen weiterhin mit ihren Lieben feiern, kommen die Gratulanten zu jeder Tageszeit vorbei. Genna ist ein Tag des Teilens von guten Wünschen, Liedern, gutem Essen, Getränken und Unterhaltung.

In Österreich gibt es nicht nur zu Weihnachten viele Bräuche und Traditionen, die immer noch gelebt werden. Natürlich haben Weihnachtsbräuche einen besonderen Status. Jede Region hat ihre eigenen Winterbräuche, die immer wieder Zuschauer und Besucher anlocken und begeistern. Auch wenn die Winterbräuche meist das Ziel haben den Winter zu vertreiben, wünschen sich viele, besonders Skifahrer, dass der Winter und Schnee doch noch eine Zeitlang ausharren.

So feiert man Weihnachten in Österreich –

Zum Beispiel „Roateln“ im Lavanttal/Görtschitztal in Kärnten. Der Weihnachtsbrauch „Roateln“, wie er im Lavanttal und im Görtschitztal zu finden ist, ist doch eher ungewöhnlich. Alles, was mit einer Schneide ausgestattet ist, wird vor Weihnachten geschärft. Am Heiligen Abend wird dann alles unter den weiß gedeckten Tisch gelegt, auf dem ein Reindling steht. Daneben befinden sich eine Schale mit Weihwasser und Kerzen. Eiserne Ketten werden um die Tischbeine gewickelt. Der Tisch bleibt genauso bis zum Neujahrstag stehen.

Mit dem uralten Abwehr- und Bindezauber sollen bei dem Bauern Glück und eine gute Ernte erreicht werden.

Im Rosental treibt die „Pehtra Baba“ in den Rauhnächten ihr Unwesen. Besonders in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar, also vor dem Dreikönigstag, zieht sie von Haus zu Haus. Sie erscheint als altes zerlumptes Weib, mit verhülltem Gesicht und Strohhut. Sie fordert Würstchen und wenn sie sie bekommt, bleibt der Legende nach, das Haus in dem Jahr vor Unheil verschont.

Für die Kinder hat sie Nüsse, Dörrzwetschgen und andere Süßigkeiten dabei, die sie aus ihrer Schürze oder einem alten Korb auf den Boden schüttet.

Schifferlsetzen in Niederösterreich

Der Hl. Nikolaus bringt nicht nur Geschenke, er ist ebenso der Patron der Schiffleute. Kinder setzen zu seinen Ehren selbstgebastelte und geweihte Schiffe mit einer Kerze in Spitz an der Donau ein. Der Brauch soll Glück und Segen bringen.

Gaminger Rauhnachtslauf

Zottelige Gestalten in Schaf- und Ziegenfell mit grimmigen Masken treiben beim Gaminger Rauhnachtslauf den Winter aus.

Obwohl der „Percht“ das Strafende und Böse verkörpert, bringen seine Rutenschläge Glück und Fruchtbarkeit.

Räuchern

Die mythische Zeit der Rauhnächte begann dem Volksglauben nach am 25. Dezember. Rauhnacht leitet sich vom Räuchern ab. Bis zum 6. Januar wurden Stall und Stube von unheimlichen Geistern heimgesucht. Durch das Ausräuchern sollten sie gebändigt werden. Dafür wurden am Heiligen Abend, zu Silvester und am Dreikönigstag Haus und Hof geräuchert, wobei es Unglück oder gar den Tod bedeutete, wenn beim Räuchern ein Familienmitglied fehlte. Der Brauch des Räucherns wird heute noch in Tirol gelebt.

Viele dieser alten Traditionen und Bräuche in den Alpen leben heute noch und sind auch trotz Industriealisierung nicht wegzudenken. Obwohl in den Städten und Großstädten ihre Bedeutung zunehmend abnimmt.

Desta Alemu (Ph.d)

 

 

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LEMAWORK KETEMA NOMINATED AS THE MAN OF THE YEAR 2019!


Lemawork World Tour 2015 von Abugidawien

Der Vorstand der Österreichischen Äthiopischen Gesellschaft und des Äthiopischen Kulturzentrums ernennt Lemawork Ketema zum Mann des Jahres 2019. Wir glauben, dass Lemawork seit seiner Ankunft in Österreich Geschichte geschrieben hat.
Lemawork Ketema stürmte auf den neuen österreichischen Rekord beim Vienna City Marathon 2019 von 2:10:44. Der 33-Jährige verbesserte den zehnjährigen Rekord von Günther Weidlinger unter nahezu idealen Bedingungen um drei Sekunden. Dieses Ergebnis qualifiziert ihn für die Weltmeisterschaft in Doha sowie die olympische Teilnahme in Tokio 2020.

Laut Berichten des Wings for Life World Run 2014 wurde ein neues Rennformat geboren. Auf sechs Kontinenten und an 34 Standorten liefen gleichzeitig Läufer aller Leistungsklassen – Funrunner und Fanatiker, ob jung oder alt – aus 164 Nationen. Vor dem allerletzten Läufer wurde Lemawork Ketema (Äthiopien / Österreich) nach 78 km vom Catcher-Auto überholt. Er wiederholt sich auch 2015 mit einem Rekord von 79 km weltweit auf dem ersten Platz. Er hat 2017 erneut den österreichischen Rekord von 87 km auf den ersten Platz und dem dritten Platz weltweit.

Lemawork Ketema, Weltmeister des Wings for Life-Weltlaufs 2014 und 2015, hat den Weltreisepreis gewonnen, aber weil er keinen gültigen Reisepass hat und Asylant ist, ergibt sich die Frage „Wer wird das Winners ‚Adventure Ticket nehmen? D. h. die Welttournee, wo die Gewinner sein werden. Das erste Ticket hatte er verschenkt. Der Erstplatzierte des Wings for Life World Run erhält eine einmonatige Reise um die Welt in prominente Städte wie Salzburg, Istanbul, Kapstadt, Hongkong, Sydney, Fidschi, Rio de Janeiro und Los Angeles. Er erhielt ein Reisedokument und ist damit gereist. Das Bild zeigt Lemawork auf den Hawaii -Inseln.

Gemeinsam mit prominenten Unterstützern aus Sport, Kultur und Wirtschaft will Lemawork auch beim Wings for Life World Run 2020 dabei sein.
Das Komitee wählt Lemawork nicht nur zum Mann des Jahres, sondern auch für seine humanitären Aktivitäten für The Wings for Life World Run weltweit. Der Wings for Life World Run dient der Forschung zur Heilung von Rückenmarksverletzungen.

Andreas Andiel und Desta Alemu aus Wien

Photo©ABUGIDAWIEN

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Abugidawien wish you a Merry Xmas and a Happy New Year 2020!


Abugidawien wish you Marry Xmas 2020

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„Vorhang auf!“ für Ihre Gesunde Idee


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Am Freitag 8. November wurden im Rahmen des Programmes „Gesunde Bezirke“ über 120 umgesetzte gesunde Initiativen ,,Vorhang auf für lhre gesunde ldee!“ im
Wiener Rathaus, Wappensaal, ausgezeichnet. Als Dankeschön für das Engagement wurde in diesem feierlichen Rahmen eine Urkunde überreicht. Mehr dazu unter:

 

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