Lemawork Ketema hat in der Team-Wertung EM-Medaille für Österreich geholt !


ለማወርቅ ከተማ በበርሊን የአውሮፓ ውድድር ለአውስትሪያ ሜዳልያ አስገኘLemawork, als zweifacher globaler Wings for Life World Run Champ und Ambassador ist in der Läuferszene wahrlich ein Begriff. So konnte er bereits namhafte internationale Erfolge feiern. Darunter einen ersten Platz bei den Staatsmeisterschaften im Halbmarathon, einen Sieg beim Graz-Marathon, ein zweiter Platz beim Rio de Janeiro Marathon und seine beiden größten Erfolge im Jahr 2014 und 2015, weltweite Bestleistung beim Wings for Life World Run. 2017 konnte er bei diesem Spektakel dritter der Gesamtwertung werden, bei der er die Rekorddistanz von 87,16 Kilometer für Österreich zurücklegte. Mit diesen Leistungen gibt sich Lema aber noch lange nicht zufrieden.

Bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 2018 in Berlin hat Lemawork Ketema in der österreichischen Leichtathletik Geschichte geschrieben. Österreich hat bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Berlin sensationell seine zweite Medaille gewonnen.

Ob der Marathon-Team-Bewerb überhaupt zur Leichtathletik-Europameisterschaft gezählt wird, war lange nicht sicher, dann stand jedoch fest: Österreich bekommt eine „echte“ Medaille für die sensationellen Leistungen von Lemawork Ketema, Peter Herzog und Christian Steinhammer.

Sogar den Sportkoordinator des Verbandes (ÖLV) schreibt derstandard, Hannes Gruber, hatte es überrascht, dass es Edelmetall für diese Wertung gab. Doch der Europaverband wertet die Medaille offiziell, es ist – nach Lukas Weißhaidingers Bronzener im Diskuswurf – Österreichs zweite in Berlin und die insgesamt elfte in der EM-Geschichte. Zwei Medaillen bei einer EM hatte es zuletzt 1969 in Athen gegeben, als Liese Prokop Gold im Fünfkampf eroberte und Maria Sykora Bronze über 400 Meter. Das Trio belegte nur geschlagen von Italien und Spanien den dritten Platz. Es war erst die elfte EM-Medaille für Österreich in der EM-Geschichte.

Derstandard schreibt weiter „Unglaublich!“ Der seit 2015 eingebürgerte gebürtige Äthiopier Ketema (31) lag bis Kilometer 27 in der absoluten Spitze, dann riss er beim Rennen über vier 10-km-Schleifen plus Schlenker ein paar Sekunden auf.

Lemawork Ketema in der persönlichen Bestzeit von 2:13:22 Stunden als Achter und Peter Herzog ebenfalls mit Karrierebestleistung von 2:15:29 als Zehnter schlugen sich überraschend gut. Gemeinsam mit Christian Steinhammer (41./2:20:40) bedeutete das die Bronzemedaille in der Team-Wertung.

Auch wir wollen uns den Gratulationen recht herzlich anschließen!

weiter lesen : ORF , derstandard

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Menschenrechtsaktivist Dr. Di-Tutu Bukasa ist tot !


Die Nachricht vom Tode Dr. Di-Tutu Bukasa (1947 – 2018) erreichte alle Freunde und alle ihm nahestehenden Personen überraschend.
Dr. Di-Tutu Bukasa hatte mit seiner Zeitschrift The Global Player (vormals Die Bunte Zeitung) einen schweren Stand. Er war zu wenig Mahner für seine eigenen Roma-Vertriebsleute, die die Zeitung mit sehr qualitativen Inhalten sehr unqualifiziert vertrieben: Dr. Di-Tutu Bukasa „The Global Player“ unterstützte über die Kolportage Roma, Sinti und AsylwerberInnen in ganz Österreich.
Menschenrechtsaktivist Dr. Di Tutu Bukasa wurde 1947 in der Stadt Lubumbahi in der Demokratischen Republik Kongo geboren. Er lebte seit 1971 in Österreich, besuchte die Uni-Wien und studierte ein interdisziplinäres Studium aus Politikwissenschaft und Völkerrecht.
Während seines Studiums und danach arbeitete er als Taxifahrer und gleichzeitig setzte er sich für die Menschenrechte ein. Mit seiner langen Erfahrung in Migration und Integration hat er die Zeitschrift „Die Bunten – Forum für Würde, Gerechtigkeit und Demokratie“ im Jahr 1998 gegründet. Man kann ihn auch als einen afrikanischen Pionier mit umfangreichen Visionen und Ideen bezeichnen. So gründete er 1986 ein Internationales Zentrum für schwarzafrikanische Perspektiven – Forschungsinstitut – International Center of Black African Perspectives-Research Institut (ICAP).
Als er 2005 von Rechtextremen angegriffen wurde schrieb „Augustin“ über ihn: „Dr. Di Tutu Bukasa ist Vorstandsmitglied der Wiener Integrationskonferenz, Mitbegründer des Menschenrechtskomitees Seibane Wague, Wissenschaftlicher Begleiter der Straßenzeitung „Die Bunte“, Vorsitzender des F.C. Sans Papiers und stellvertretender Obmann von „Asyl in Not“, und macht den Eindruck eines Mannes, der nicht so leicht zu brechen ist“.
Dr. Bukasa hat versucht bei der Gewerkschaft der GPA IG work@migration zu kandidieren. Mein Ziel ist, sagt er die positive Rolle und Funktion der Migration für die Gesellschaft hervorzuheben und zu erreichen, die Mentalität und das Bewusstsein der österreichischen Mehrheitsgesellschaft über ImmigrantInnen als gleichwertige MitbürgerInnen zu normalisieren.
Angesichts der feindlichen Migrationspolitik mancher Politiker in Österreich kämpfte er direkt für die Präsentation der Migrationspolitik durch ImmigrantInnen selbst und sah das als weitere wichtige Aufgabe an. Im Mittelpunkt des Gesellschaftsvertrags wollte er für das Gemeinwohl neue Freiheiten initiieren, die auch die „Anderen“ einbeziehen.
Als Chefredakteur der Bunten Zeitung, Zeitschrift für Migration, Integration und gesellschaftliche Diversität schrieb er kritische Meinungen und lud viele Freunde und Organisationen ein, auch in dieser Zeitung zu schreiben.
Die Nachricht vom Tode Dr. Bukasa Di Tutu hat mich sehr traurig gemacht. Ich spreche der Familie und allen Freunden allerherzlichste Anteilnahme aus. Es tut weh, Abschied von einem solch außergewöhnlichen Menschen nehmen zu müssen. Wir werden diesen einzigartigen Menschen nicht vergessen.
Dr. Desta Alemu – Abugidawien – Vienna – Austria   
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Äthiopiens neuer Premierminister ist Hoffnungsträger!


Dr. Abiy Ahmed PM Ethiopia

ABUGIDAWIEN: Dr. Abiy Ahmed wurde im April 2018 zum Vorsitzenden des regierenden Parteienbündnisses „Revolutionäre Demokratische Front der Äthiopischen Völker” (EPRDF) ernannt. Mit Abiy Ahmed ist nun erstmals ein Mitglied der Bevölkerungsgruppe der Oromo Vorsitzender der Regierungskoalition und damit traditionell auch Ministerpräsident. Die Reaktionen auf Dr. Abiys Wahl sind überwiegend positiv. Insbesondere die marginalisierten Gruppen der Oromo und Amhara, die 61% der Bevölkerung Äthiopiens ausmachen, sehen der politischen Zukunft im Land hoffnungsvoll entgegen.

Vor zwei Monate nach dem Zurücktreten des Vorsitzenden des regierenden Parteienbündnisses Revolutionäre Demokratische Front der Äthiopischen Völker” (EPRDF) Hailemariam Desalegn wurde der Cybersicherheitsexperte Dr. Abiy Ahmed, zum neuen Vorsitzenden der Partei und zum neuen Premierminister ernannt.

Wer ist der Dr. Abiy Ahmed!
Dr. Abiy, wurde 1976 in der Region Kaffa (dem Geburtsort des Kaffees) in Agarro in West-Äthiopien geboren, als Sohn eines Muslims und einer Christin, er selbst ist aber Protestant.
Dr. Abiy ist verheiratet und hat drei Töchter. Er spricht mehrere Sprachen wie Afaan Oromo, Amharisch, Tigrinja und Englisch.
Abiy, der seine Doktorarbeit vor einigen Jahren als ein ordnungsgemäßer Student begonnen hatte, promovierte im Jahr 2017 am Institute for Peace and Security Studies an der Universität Addis Abeba. Er hat seine Doktorarbeit über den Wahlkreis Agaro mit dem Titel „Soziales Kapital und seine Rolle in der traditionellen Konfliktlösung in Äthiopien: der Fall des interreligiösen Konfliktes in der Jimma Zone und der Zustand“. Der 41-jährige vorherige Regionalpolitiker und Cybersicherheitsexperte machte eine Karriere im Militär und war 2016 für einige Monate Minister für Wissenschaft und Technologie.

Nach den regierungskritischen Demonstrationen im Februar 2018 wurde ein sechsmonatiger Ausnahmezustand verhängt. Viele Journalisten wurden erst vor kurzem aus der Haft entlassen, darunter auch der bekannte Blogger Eskinder Nega, der bekannte Politiker Andargachew Tsige und unbekannte Millionen.

Äthiopien braucht eine integrative Persönlichkeit, die dazu einen Aussöhnungsprozess in Gang setzt, mit gutem Beispiel die Menschenrechte über Clangrenzen hinweg durchsetzt und ein Bewusstsein schafft, dass man nur gemeinsam die Probleme in den Griff bekommt.

2018 wird (wahrscheinlich) in die äthiopische Geschichte eingehen als das Jahr, in dem Äthiopien nach bald drei Jahrzehnten innenpolitischer Grabenkämpfe, nach zuletzt monatelangen Streik- und Protestwellen sowie einer chaotischen ethnischen Auseinandersetzung von bisher nicht gekannter Aggressivität, wieder zur Ruhe kam und gleichzeitig auf die Weltbühne zurückkehrte.
Dr. Desta Alemu, Wien

 

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Österreich hat das deutsche Nationalteam nach 32 Jahren besiegt


Das freundschaftliche Länderspiel zwischen Österreich und Deutschland in Klagenfurt endet mit einem überraschenden 2:1-Sieg des ÖFB-Teams.

Die 2. Finalrunde bei der Fußball-WM 1978 wird in Österreich als „Wunder von Cordoba“, in Deutschland als „Schmach von Cordoba bezeichnet. Nach 32 Jahren freundschaftlicher Länderspiele wiederholte sich eine Sensation, die das 2. Cordoba genannt wird.

Am Anfang hat kein geglaubt, dass das Spiel überhaupt zustande kommt, weil es so gehagelt und geregnet hat. Trainer Franco Foda sagte, Gott hat nicht mit gespielt. Schließlich wurde das Spiel, nach mehrmaligem verschieben, doch angepfiffen. Dann in der zweiten Halbzeit wurde das Team immer stärker und kam durch Hinteregger zum Ausgleich. Am Schluss war es Schöpf, der in der 69. Minute für den Siegtreffer zum 2:1 sorgte.
Es ist kein Wunder, spielen doch mehr als 25 österreichische Legionäre in der deutschen Bundesliga und alle kennen einander. Es ist nur Respekt und volles Vertrauen in diese Mannschaft, das immer wieder fehlt.

Desta Alemu aus Wien

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Ethiopia frees abducted Briton Andargachew Tsege on death row


Andargachew Tsige FamilyBBC News:  British citizen Andargachew „Andy“ Tsege, who was being held on death row in Ethiopia, has been freed. He has been greeted by jubilant relatives and supporters at his family home in the capital, Addis Ababa. The Ethiopian government had accused him of plotting a coup and he was sentenced to death in absentia in 2009.
Foreign Secretary Boris Johnson said he was „pleased“ with the development and praised his department’s staff for their „tireless“ work on the case.
Almost four years ago, Mr Andargachew was apprehended at an airport in Yemen while in transit and turned over to the Ethiopian authorities.
He denied the charges and was pardoned on 19 May, along with 575 other inmates, as part of the Ethiopian government’s current effort to promote reconciliation.
Mr Andargachew, a father of three, fled Ethiopia in the 1970s and sought political asylum in the UK.
He was the secretary-general of banned Ginbot 7 (15 May) movement, named after the date of the 2005 elections that were marred by protests over alleged fraud that led to the deaths of about 200 people… read more 

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Bürgermeister Dr. Michael Ludwig wurde zum achten Wiener Bürgermeister der Zweiten Republik gewählt.


Michael Ludwig ist ein österreichischer Politiker (SPÖ) und seit 24. Mai 2018 Bürgermeister bzw. Landeshauptmann von Wien. Seit 27. Jänner 2018 ist er Landesparteiobmann der SPÖ Wien.
2007–2018 war er amtsführender Wiener Stadtrat für Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung und zwischen März 2009 und Oktober 2010 zweiter Vizebürgermeister bzw. Landeshauptmann-Stellvertreter von Wien.

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Austria – Cesar Sampson „Nobody But You“


Cesar SampsonAustria’s candidate Cesar Sampson at the 63rd Song Contest in Lisbon came in third place with 342 points and his song „Nobody But You“ touches the people. – Abugidwien !

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Ethiopian Airlines Manager verlässt Wien nach vier Jahren


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Nach vier Jahren erfolgreicher Geschäftstätigkeit verlässt Herr Solomon Mekonnen, Regionaldirektor für Österreich und Osteuropa der Ethiopian Airlines Ende Mai 2018 Wien. Für mich war er ein hervorragender Geschäftsmann und strategischer Ingenieur für die Ethiopian Airlines hier in Wien und ganz Europa. Im Namen meines Vereins Abugidawien (Äthiopische Kulturzentrum in Wien) und als Vorstandsmitglied der Österreichisch Äthiopischen Gesellschaft bedanke ich mich für seine Unterstützung und freundschaftliche Beziehung.

Herr Solomon Mekonnen ist Regionaldirektor der Ethiopian Airlines für Österreich und Osteuropa (Ukraine, Polen, Tschechien, Slowenien und Ungarn). Er ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Dienste des äthiopischen Staatscarriers und hat schon einige Positionen in seiner Firma besetzt: Manager Market Development und Pricing, Regionaldirektor für die D. R. Kongo, Manager in der Netzwerkplanung und Regionaldirektor für Kenia. Schließlich „landete“ er im Juni 2014 in Wien, als Vertreter von Ethiopian Airlines in Österreich.

Die Beziehung zwischen Österreich und Äthiopien hat eine lange Geschichte seit der Zeit des Maria Theresia Thalers. Die Geschichte der Diplomatie zwischen beiden Ländern ist auch eine lange. Seit 1912 hat Österreich einen Konsul in Addis Ababa. Die diplomatische Vertretung in Wien dauerte zwischen 1992 bis 2010 und wurde dann unterbrochen.

Ethiopian Airlines sind nach Wien gekommen als die Äthiopische Botschaft in Wien geschlossen wurde. Daher war das Geschäft mit Tourismus für die Airline kein einfaches Geschäft gewesen. Diese Hürde wurde vom Regionaldirektor mit Geschicklichkeit genommen und bereits nach einem Jahr konnte ein Erfolg verbucht werden.

Gemeinsam mit Air China und Niki hat Ethiopian Airlines den Airline Award 2015 des Flughafen Wiens erhalten. Ein Jahr nach dem Erstflug von Addis Abeba nach Wien mit einer Boeing 757-200, sprach Austrian Aviation Net mit dem Regionaldirektor Solomon Mekonnen von Ethiopian Airlines und setzt nun Flugzeuge Dreamliner vom Typ Boeing 787 auf der Route Addis Abeba – Wien – Stockholm ein. Seither hat die Airline auf der gesamten Flugstrecke zwischen Addis – Wien – Stockholm eine Auslastung von ca. 70 %, wobei in Wien ca. ein Drittel der Passagiere aussteigt und der Rest nach Stockholm-Arlanda weiterfliegt. Seit 2018 Besonders beliebt sind die Flüge mit dem neuen Dreamliner. Fluggäste der Ethiopian Airlines sind die ersten, die den afrikanischen Kontinent mit solch einer Maschine anfliegen. Daher ist die Airline auf diesen Typen der Boeing 787 besonders stolz.

Wir wünschen dem scheidenden Regionaldirektor Ato Solomon Mekonnen alles Gute auf seinem weiteren Weg und dem neu kommenden Regionaldirektor in Wien genauso viel Erfolg in seiner zukünftigen Tätigkeit.

Desta Alemu
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Strong African Women´s win Vienna City Marathon


Siegerreihung VCM 2018Group of Ethiopians and Kenyans was well represented at the 35th edition of Vienna City Marathon 2018. Nancy Kiprop from Kenya was defending her last year cup and finished in time of 2:24:18. She missed the track record but again by a good half minute.
Unexpected win the second place of Vienna City Marathon Ethiopia’s Melesech Tsegaye in time of “2:29:51”. She was the winner of Beijing Women’s Marathon 2017, the IAAF Gold Label Road Race.

The elite field contains many exciting, personal stories.
DSC06436The more experienced of Ethiopians is Fatuma Sado 26-year-old has already won six marathons, including twice in Xiamen, once in Beijing and Hamburg, finished as fourth place in Vienna City Marathon in time of 2:32:18, Askale Alemayehu in time of 2:32:47 fivth place and Tinbit Woldegebril in time of 2:36:02 Sixth place.

The faster of all Ethiopians and was expected according to preliminary performances is Helen Tola, a 23-year-old winner of the Barcelona Marathon 2017, who lives in Switzerland with her husband Eticha Tesfaye could not finished the VCM race because of very hot condition in Vienna (25°c) and leave the race after 20 Km.

DSC06424The very strongest women of Austria Eva Wutti, taking a first serious step towards Marathon after a long time experience of triathletes and Ironman Sports and win seventh place in time of 2:37:59. She missed the EM limit good one minute wrote in her facebook.

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Dr.in Mireille Adiet Ngosso erhält erste afroösterreichische Vize-Bezirkschefin in Innenstadt Wien.


Dr.in Mireille Adiet Ngosso zu StephansdomDr. Mireille Ngosso ist gelernte Medizinerin und die neue designierte stellvertretende Bezirksvorsteherin der Inneren Stadt. Die 37-jährige Mireille Ngosso ist die einzige afroösterreichische Vize-Bezirkschefin der Stadt Wien. „Dass ich als Frau mit sichtbarem Migrationshintergrund in diese Funktion gewählt wurde, ist ein Signal für die Weltoffenheit dieser Stadt und vor allem auch der SPÖ Innere Stadt“, sagte sie. Die Wiener SPÖ hat vergangenen Dienstag die neue stellvertretende Bezirksvorsteherin der Inneren Stadt vorgestellt.

 Dr.in Mireille Adiet Ngosso wurde 1980 in der Demokratischen Republik Kongo geboren und ist mit vier Jahren mit ihren Eltern nach Österreich geflohen. Dort hat sie ihre schulische Laufbahn begonnen und den Dr. med. an der Medizinischen Universität Wien absolviert. Mireille Ngosso arbeitet derzeit als Turnusärztin, sie ist verheiratet und hat einen Sohn. Seit 2010 ist sie in der Wiener SPÖ aktiv.

Als lange Jahre hier lebender Afrikaner freue ich mich, dass solche Entwicklung in Wien endlich  angekommen ist. Ich wünsche ihr viel Kraft und Tapferkeit aber mit besonnenem diplomatischem Umgehen gegen Rassismus und andere Diskriminierung. Abugidawien – Desta Alemu   

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