Melkam Genna“(መልካም ገና)


Melkam Gena ke DestaFrohe äthiopische Weihnachten = Melkam Genna“(መልካም ገና)

Das Geburtsjahr Christi ist im äthiopischen Kalender rund acht Jahre und neun Monate später angesetzt gegenüber dem gregorianischen Kalender. Äthiopien zählt zu den ältesten christlich geprägten Staaten der Welt.

Das Äthiopische Weihnachtsfest wird heuer am 29. Dezember 2010 nach äthiopischem Kalender gefeiert, das heißt am 7. Jänner 2018 nach gregorianischem Kalender. Der offizielle Name des Äthiopischen Weihnachtsfestes ist Genna. Daher wünscht man auch „Melkam Genna“(መልካም ገና) . Diesen Tag feiern die Äthiopier mit einem Gottesdienst in allen Kirchen und einem Genna Spiel (Hockey Spiel). Ein ganz besonderer Brauch ist das Hockeyspiel Genna. Es wird traditionell um die Zeit von Jesus Geburt zu Weihnachten gespielt, weswegen es auch den Namen des Weihnachtsfestes trägt.

Die Legende erzählt, dass die Hirten während des Genna Spiels von der Geburt Jesus erfahren hatten. Dadurch es ist ein Volksspiel geworden, das nur zu Genna gespielt wird. Bei diesem Spiele ist die Anzahl der Männer, die in den jeweiligen Mannschaften spielen nicht begrenzt. Die Spieler werden in zwei Gruppen geteilt, z.B. alte gegen junge oder verheiratete gegen nichtverheiratete Männer. In der Regel darf keiner von den Spielern beleidigt sein, wenn etwas passiert. Es gibt den Spruch „በገና ጨዋታ አይጣሉም ጌታ“ „Beim Gennaspiel darf man nicht streiten“. Das Spiel ähnelt dem uns bekannten Hockey, allerdings wird es mit einem hölzernen Ball oder einem Lederball gespielt und es gibt keine Schiedsrichter. Es war Tradition, dass bei diesem Gennaspiel die Könige und Untertanen gemeinsam spielten. Das machte Weihnachten zu einem besonderen Fest für die Äthiopier.

Als gebürtige Äthiopier in Wien feiern wir Weihnachten zweimal. Einmal am 24. Dezember und auch am 7. Jänner das Weihnachtsfest Äthiopiens. Es ist auch das “Epiphanias” Fest, das wir in Europa als “Erscheinung des Herrn” oder volkstümlich “Heilige Drei Könige” oder “Dreikönigstag” nennen. Desta Alemu

  • እንኳን ለብርሃነ ልደቱ በሰላም በጤና አደረሳችሁ እያልን፣
  • መልካም ጤንነት የተሟላ ደስታና ፌስታ እንዲሆንላችሁ
  • ከልብ እንመኛለን። ከሰላምታ ጋር ፡ዶር ደስታ፡ ዓለሙ
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Trauer um Prof. Leopold J. Edelbauer


Trauer um Prof. Leopolod J. EdelbauerDie Nachricht vom Tode von Herrn Professor Leopold J. Edelbauer (1927- 2017) erreichte alle Freunde und alle ihm nahestehenden Personen überraschend. Am Freitag, den 8. Dezember 2017, im 91. Lebensjahr, ist ein erfülltes Leben zu Ende gegangen.
Der gebürtige Wiener begann 1950 seine Tätigkeit in der Kaffeebranche, zu seinem speziellen Aufgabengebiet wurde der Handel mit Rohkaffee. Seit 1953 setzte er sich auch wissenschaftlich mit Kaffee auseinander.
1988 begann er seine Lehrtätigkeit an gastronomischen Schulen. Auf zahlreichen Vortragsreisen in Österreich, Deutschland, China und Hongkong sowie in Vorlesungen an der Universität Wien, Studienrichtung Ernährungswissenschaften, setzte er sich unermüdlich für eine neue Sicht des Kaffees ein.
2000 stellte er mit einem praktisch-kompetenten Kaffee-Handbuch (Kaffee – Alles über ein Genussmittel das die Welt veränderte) all jenen einen hilfreichen Ratgeber zur Seite, die mit Kaffee zu tun haben: Hausfrauen, Gastronomen, Hoteliers, Tourismus-Schulen – und natürlich all jenen die Kaffee nicht nur trinken, sonder auch genießen wollen.
Das Institut für Kaffee-Experten-Ausbildung, das im Jahre 1998 in Zusammenarbeit verschiedener Institutionen, wie z.B. des Fachinspektorates für Küche, Service und Ernährung des Landesschulrates für Niederösterreich und das Burgenland, der Tourismusschule Krems und der Zentrale der Sozialen Dienste der Stadt Wien, von Dir. Prof. Leopold J. Edelbauer und Prof. Dr. Heinz Vejpustek gegründet wurde, stand unter der Leitung von Dir. Prof. Leopold J. Edelbauer, der selbst auf eine jahrzehntelange Erfahrung in der Kaffeewirtschaft und in der Lebensmittel-Codex-Kommission hinweisen konnte. Er war ein besonderer Freund und Liebhaber es äthiopischen Arabica-Kaffees und des Landes Äthiopien, das als Mutterland des Kaffees gilt. Als ehemaliges Vorstandsmitglied der Österreichisch-Äthiopischen Gesellschaft war er weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt.
Mit Prof. Leopold J. Edelbauer verliert Äthiopien, der äthiopische Kaffee und auch Österreich einen besonderen Menschen. Sein Andenken wird immer bei uns bleiben und damit auch verbunden das Wissen um und für den Kaffee.

  • Österreichisch – Äthiopische Gesellschaft und
  • Äthiopisches Kulturzentrum (Abugidawien)
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Merry Christmas and a Happy New year 2018


Abugidawien wish 2018

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AES – ÖÄG 7. Integrationsveranstaltung


AES 7. Integrationsveranstaltung dez 2017

Am Freitag 01.12.2017 veranstaltete die Österreichisch-Äthiopische Gesellschaft in Kooperation mit GAFÉIAS und dem Äthiopischen Kulturzentrum in Wien die 7. Integrationsveranstaltung Ethiopia Raising & Role Model Tanzania – mit Vortrag einem von Dipl.-Ing. Anton Refenner, Fastenaktion St. Pölten und der Next Levo Dance Crew in der Wirtschaft Kammer Österreich.
Der Präsident der ÖÄG Herr Mag. Andreas Andiel begrüßte die Gäste und erklärte die Integrationsveranstaltungsreihe, die 2016 gestartete wurde, um die soziokulturellen Beziehungen von Mitgliedern und Interessenten der Österreichisch Äthiopischen Gesellschaft zu fördern. Er bedankte sich bei der WKÖ für die zur Verfügungsstellung des Saales und lud Herrn Dipl.-Ing. Anton Refenner ein, seinen Vortrag ETHIOPIA RAISING & ROLE MODEL TANZANIA zu präsentieren.
Dipl.-Ing. Anton Refenner hat an der BOKU – Universität für Bodenkultur Wien – Landwirtschaft studiert, war in Wieselburg Lehrer an der Landwirtschaftsschule – Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt Francisco Josephinum.
Er hat in seinem Referat festgestellt, dass aus seiner Sicht Tansania als Rollenmodell für andere afrikanische Staaten wichtig ist.
Zudem war Dipl-Ing. Refenner lange Jahre in Brasilien im Rahmen von landwirtschaftlichen Entwicklungsprojekten tätig. Er ist Mitglied der Organisation FIAN, das Food First Informations- und Aktions-Netzwerk – http://www.fian.at, http://www.voluntaris.at, http://www.viacampesina.at.
Die ÖÄG / AES widmete sich im Rahmen dieser 7. Integrationsveranstaltung Äthiopien als aufstrebenden Staat mit enormen Herausforderungen und Tansania als positives Rollen-Modell für andere afrikanische Staaten. Zudem wurden die aktuellen Projektfortschritte der Österreichisch-Äthiopischen Gesellschaft in Kooperation mit GAFÉIAS präsentiert. (einige Fotos der 7.Integrationsveranstaltung anbei)
Dr. Desta Alemu,

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100 Jahre „Arbeitsamt“ in Österreich


Die Geschichte der Arbeitsämter spiegelt die turbulente Geschichte Österreichs im 20. Jahrhundert prägnant wider. Johannes Thaler und Mathias Krempl, Zeithistoriker an der Universität Wien, haben diese detailliert aufgearbeitet und erzählen im Interview über die Entwicklung dieser Institution.

Das Sozialministerium hat seit Gründung der Arbeitsämter im Jahr 1917 umfangreiches Archivmaterial angesammelt. Die beiden Zeithistoriker Johannes Thaler und Mathias Krempl haben sich der Aufarbeitung der „Aktenberge“ über die letzten Jahre hinweg angenommen. Entstanden sind daraus u.a. die zwei Publikationen „Arbeitsmarktverwaltung in Österreich 1917-1957. Bürokratie und Praxis“ und „100 Jahre Arbeitsmarktverwaltung. Österreich im internationalen Vergleich“.

read more – http://medienportal.univie.ac.at/uniview/forschung/detailansicht/artikel/100-jahre-arbeitsamt-in-oesterreich/

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6. Integrationsveranstaltung der ÖÄG in den Clubräumen der AAG in Wien


DSC03077Am Freitag, 27. Oktober 2017, organisierte die Österreichisch-Äthiopische Gesellschaft in Kooperation mit dem Äthiopischen Kulturzentrum ihre 6. Integrationsveranstaltung in den Clubräumen der Austro-Amerikanischen Gesellschaft in der Stallburggasse in Wien.

Die Österreichisch-Äthiopische Gesellschaft (AES) zeigte in Kooperation mit der Austrian American Society (AAS) eine kurze PowerPoint-Präsentation von Äthiopien und stellte das Schüler- und Straßenkinder-Unterstützungsprojekt der AES vor, sowie eine Show Musik & Afro-Beat-Dance der Next Levo Dance Crew.

Begrüßungsworte sprach Konsul h.c. Vic Huber, Programmdirektor der Austrian American Society, und lud Mag. Andreas Andiel ein, seine Präsentation zu zeigen. Mag. Andiel, Präsident der Österreichischen Äthiopischen Gesellschaft, brachte in Kurzform die äthiopische Geschichte vom Axumitischen Königreich bis zur Gegenwart und beschrieb die wirtschaftliche und politische Situation im heutigen Äthiopien für die Mitglieder der Österreichischen Amerikanischen Gesellschaft.

Darüber hinaus brachte Miss Sadana Coulibaly, Songwriterin und Managerin des Musik- und Afro-Beat-Tanzes, mit der Levo-Tanz-Crew eine kurze Form der Solidaritätserklärung zum Ausnahmezustand von Oromia in Äthiopien. Weiters zeigte die Next Levo Dance Crew einen äthiopisch-afrikanischen Afro Beat Dance.

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Art treasures from the Benin and Ethiopian Kingdom in Vienna World Museum!


Permanent Exhibition of Ethiopia in Vienna World MuseumThe West African kingdom of Benin and the Ethiopian Empire in the east of the continent were already known to Europeans in the late 15th century. Both engaged in intense exchange first the Portuguese and later with other European envoys and merchants. Aside from these historical intersections, both states feature a series of other remarkable parallels that ultimately allowed parts of their cultural heritage to end up in Vienna.
Art treasures from the Benin Kingdom and imperial gifts of Ethiopian Emperor Menelik II to Emperor Franz Joseph I are among the most precious African holdings of the Weltmuseum Wien. Although the circumstances of how the two collections came to Vienna are fundamentally different, both are related to the colonial annexation of the African continent. While Oba Ovonramwen, King of Benin, opposed British interests and lost his kingdom as well as the royal treasures in the late 19th century, Emperor Menelik not only expanded his empire but also formed diplomatic alliances with European powers. As the collections in Vienna are a direct result of these historical events, they can tell us a lot about the history, wealth and splendour of these empires and yet serve as reminders of their fight for freedom. The exhibition accommodates both contexts while reflecting postcolonial changes in both cultural contexts and illustrating contemporary connections to Austria and the Weltmuseum Wien. Read More

 

 

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Debo Band Ethio-Jazz (Ethio-USA) first time in Vienna!


Salam Orient – the unique festival for music and art from the Orient – will take place from 17-31 October in Vienna. The concert with the New York based Debo Band from Ethiopia brings back Ethiopia’s lively music scene of the 70ies (Wed, 18 October, 20.30h, Porgy & Bess, Riemergasse 11, 1010 Vienna). Abugidawien!

Salam Orient Programm

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Happy Ethiopian New Year 2010! INKUTATASH !


Austrian Ethiopian Society and Ethiopian Cultural Centre wish you a Happy Ethiopian New Year 2010! We would like to warmly thank you for the loyalty and trust you placed in both Organisations during 2009 Ethiopian Calendar  2017 Gregorian calendar and look forward to future Cooperation’s.  AES & ECC

AES & ECC Ethiopian New Year 2010

Nach dem äthiopischen Kalender beginnt das neue Jahr am 11. September. Äthiopien feiert heuer das Jahr 2010. Der Äthiopische Kalender zählt zwölf Monate mit je dreißig Tagen und einen dreizehnten Monat mit fünf Tagen (sechs Tagen in Schaltjahren). Das Äthiopische neue Jahr (INKUTATASCH) wird heuer am 11. September gefeiert. Der Kalender ist sieben Jahre und acht Monate hinter Gregorianischen Kalender zurück. Im Äthiopischen Kalender beginnt am 11. September 2017 das Jahr 2010.
Im September, nach äthiopischer Zeitrechnung der Jahresbeginn, geht die große Regenzeit ihrem Ende entgegen, die Frühlingssonne strahlt vom wolkenlosen Himmel, die Erde erwärmt sich, und die Wiesen stehen im saftigen Grün. Alle nehmen gepflückte gelbe Blumen und wünschen „ INKUTATASCH“ Zum Neuen Jahr alles Gute.
Es liegen zwei Stunden Zeitunterschied zwischen Österreich und Äthiopien, aber wenn man im Flugzeug hoch über den Wolkenfeldern seinem Ziel entgegen strebt, dreht sich die Erde unten weiter. Aber sieben Jahre Differenz versetzen uns doch in Erstaunen. Des Rätsels Lösung ist recht einfach. Es handelt sich nicht etwa um einen Verjüngungsflug als Touristenattraktion, sondern schlicht darum, dass der Äthiopische Kalender (E.C. = Ethiopian Calendar = 13 Months Sunshine) in der Zeitrechnung von dem heute fast in der ganzen Welt gültigen Gregorianischen Kalender, abweicht. Dr. Desta Alemu aus Wien

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Alles Gute für das neue Jahr / Happy Ethiopian New Year / Melkam addis amet — Ketsela Wubneh-Mogessie


Hierzulande sagt der Sommer leise Servus, morgens wird es kühler, der Herbst kommt! Der September ist da. In Äthiopien beginnt das neue Jahr am 11. bzw. am 12. September. Im äthiopischen Kalender werden die Jahre nach den Evangelisten benannt. Kommender Neujahrstag ist Markus gewidmet. Nach der dreimonatigen Regenzeit ist der Frühling da. Die schönsten Monate […]

via Alles Gute für das neue Jahr / Happy Ethiopian New Year / Melkam addis amet — Ketsela Wubneh-Mogessie

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